Wie wäre es mal mit Nichtstun?

Wie viel Ruhe hältst du aus?

„Was ist eigentlich Nichtstun?“, fragen sich Stefanie und Manuela gleich zu Beginn ihrer Unterhaltung. Geht das überhaupt? Selbst wer als „Couch-Potato“ auf dem Sofa sitzt und sich dem Nichtstun hingibt, tut ja genau genommen doch etwas. Also, egal wie wir Menschen es drehen und wenden, wir sind stets mal mehr und mal weniger aktiv. In dieser Episode geht es daher darum, mal weniger zu tun. Denn wie heißt es so trefflich: „In der Ruhe liegt die Kraft.“ Das ist nicht nur ein flotter Weisheitsspruch, sondern ein wertvoller Hinweis für all jene, die sich im Hamsterrad der Daueraktivitäten gefangen fühlen. Dabei ist es ganz leicht, immer mal wieder Ruhepausen über den Tag zu verteilen. Zum Beispiel berichten die beiden Sprecherinnen über ihre Erfahrungen, ganz ohne Radiogedudel im Auto unterwegs zu sein. Überhaupt haben die beiden ganz unabhängig voneinander ihren Fernseh- und Nachrichtenkonsum reduziert. Ihnen ist wichtig, nicht einfach nur mit Infos und Werbung wahllos vollgequasselt zu werden. Sie wählen lieber gezielt das aus, was sie hören wollen. Und wenn es wichtig ist, so ihr Credo, erfahren sie es ohnehin.

Wer sich mit Ruhe beschäftigt, der kommt am Meditieren nicht vorbei. In solchen Momenten der Stille fällt Manuela gelegentlich auf, dass in ihrem Kopf ein ziemliches Gequatsche ist, das ruhiger werden möchte. Die Aufmerksamkeit auf den Atem zu richten, macht es für sie leichter, ruhig zu werden.

Stefanie geht sogar einen Schritt weiter. Sie möchte gerne mal an einer mehrtägigen Vipassana-Meditation teilnehmen. Das ist eine der ältesten Meditationsformen überhaupt und kommt aus dem Buddhismus. Dabei geht es darum, in der Stille zu verweilen und sich zu öffnen, um die Dinge so zu sehen, wie sie wirklich sind.

Immer mal wieder still zu sein, ist eine gute Übung, um Frieden mit sich selbst zu schließen. Wer Stille und Alleinsein gut annehmen kann, der ist meist auch friedlich mit anderen. Stille heilt und der Trubel des Alltäglichen bläht sich deutlich weniger auf.

Stille lässt sich nur erfahren, wenn man sich darauf einlässt. Es mag die unterschiedlichsten Wege geben, Still zu werden. Doch am Ende ist Stille immer das, was sie ist – still.

Lass dich von Manuelas und Stefanies Gespräch inspirieren. Die beiden freuen sich, wenn du ihnen schreibst, wie du still wirst und was das Nichtstun und Stillsein mit dir macht.

 

 

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Frühjahrsputz schafft Ordnung im Geist

Wischen, putzen, lüften

Stefanie hat sehr gelacht, als Manuela ihr dieses Thema bereits zu Jahresbeginn als Podcast-Episode vorschlägt. Für sie steht der Frühjahrsputz im Februar noch gar nicht an. „Dafür sei es noch viel zu früh“, meint sie. Das sieht Manuela ganz anders. Aufräumen, aussortierten und neuordnen ist für sie nicht an bestimmte Monate, Wochen oder gar Wochentage gebunden. Das geht ihrer Meinung nach schon ganz beschwingt zu Jahresbeginn oder auch immer mal wieder während des Jahres.

Worin sich die beiden Sprecherinnen einig sind ist, dass Ordnung und Reinheit sich positiv auf das innere Wohlgefühl auswirken. Wird mit Spaß und Freude gewischt, geputzt und gelüftet, so haben beide bei sich beobachten können, dass die Hausarbeit viel schneller geht, als wenn sie das mit Unlust tun. Weil sich Manuela und Stefanie grundsätzlich lieber mit anderen Aufgaben beschäftigen, möchten sie ihren Hausputz nach getaner Arbeit am liebsten, zumindest für kurze Zeit, konservieren. „Wenn im Haus alles wieder fein ist, so Manuela, ist das einfach schön.“ Auch bindet sie gerne ihre Familie ins Aufräumprogramm mit ein, sollten diese gedankenlos mit Schmuddelsachen ins Haus stapfen.

Stefanie stellt in ihrem Alltag häufig fest, dass es mit Kleinkind eine Herausforderung sein kann, Ordnung zu halten. Doch wenn es ihr zu viel wird, sie einen „Rappel“ bekommt, dann wirbelt sie durch die Wohnung und schnell ist alles wieder fein. Dann kann durchgeatmet und genossen werden, bis das Spiel des Ordnungsschaffens von neuem gespielt werden möchte.

Lausche der lustig-spritzigen Unterhaltung der Podcasterinnen. Vielleicht sind ihre Ordnungsstrategien auch eine Option für dich. Vielleicht hast du ein noch besseres System, um schnell Ordnung in Haus und Wohnung zu schaffen. Das finden die beiden natürlich besonders spannend und möchte gerne mehr darüber erfahren. Schreib ihnen deine Frühjahrsputz-Strategien.

 

 

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Schönheit – was ist überhaupt schön?

Gibt es so etwas wie hässlich?

Schönheit liegt immer im Auge des Betrachters. Denn über Geschmack lässt sich nicht streiten. Was dem einen gefällt, berührt einen anderen mitunter gar nicht. Auf die Frage, ob es nur schönes im Leben gibt sagt Stefanie, dass es aus ihrer Sicht schönes als auch unschönes gibt. Für sie sind Dinge schön, wenn sie ihr Herz berühren.

Auch wenn ein schönes Gefühl im Inneren entsteht, so erfreut sich Manuela auch an Äußerem. Zum Beispiel, wenn sie etwas sieht und sagt: „Wow, das ist ein schöner Sonnenaufgang oder das ist eine schöne Person oder ein schönes Bild.“ Auch Dinge die knorrig oder krüppelig aussehen, oder gar dem Zerfall ausgesetzt sind, können ihrer Ansicht nach schönes in sich bergen. Die Natur bewertet nicht. So fällt Manuela auch die Schönheit auf, die auf einer Baustelle oder am Straßenrand entstehen kann. Zum Beispiel, wenn dort Blumen wachsen. Sie klagen nicht über ihren weniger attraktiven Standort, sondern zeigen dessen unbeeindruckt dennoch ihre schönsten Farben und Formen. Davon können wir Menschen eine Menge lernen. Die Dinge nicht gleich zu bewerten und sie so stehen zu lassen, wie sie sind, ist aus Stefanies Sicht eine gute Idee.

Wenn es um schönes geht, kommt man am Thema Mode kaum vorbei. So sprechen die beiden Podcasterinnen darüber, wie sich mit Mode, Farben und Schnitten experimentieren lässt. Wer sich selbst attraktiv findet, ist in Sachen Schönheit schon ziemlich weit vorne.

Doch das schönes sich nicht nur auf Äußerlichkeiten reduzieren lässt wird klar, als Manuela darüber spricht, dass es für sie auch schön ist, in Gesellschaft mit anderen zu sein. Sich gemeinsam austauschen oder auch zuhören, dass birgt eine ganz eigene Schönheit, so die beiden Sprecherinnen.

Auch im Unschönen, Bizarren oder gar Hässlichen kann Schönheit sich zeigen, wie Manuela findet. Ihr begegnet dies zum Beispiel auf Fotos, die Krisen dokumentieren und gleichzeitig die Stimmung, die Emotion und manchmal auch das unschuldige zeigen. So macht auch Porträtfotografie, die über eine längere Zeit Menschen dokumentieren, dies für sie greifbar. Solche Spannungsbögen veranschaulichen ihre ganz eigene Schönheit.

 

 

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Brokkoli, Grünkohl & Co. – das schmeckt doch nicht

In dieser Episode sprechen die beiden Podcasterinnen über geschmackliche Vorlieben. Das Wintergemüse ist ein Vitaminbuster, doch für manche Geschmacksknospen auch eine Herausforderung. Stefanie erklärt, dass dies an den im Kohl enthaltenen Bitterstoffen liegt. Viele sind es gar nicht mehr gewohnt, diese Bitterstoffe zu essen. Dabei sind gerade diese Stoffe für die Reinigung Leber besonders nützlich.

Wie Manuela findet, ist in der kalten Jahreszeit ein Kohl-Schmortopf ein wunderbarer kulinarischer Genuss und oft entwickelt Kohl dann sogar eine angenehme süßliche Note. Aufgewärmt schmecken diese Gerichte oft noch besser, wie Stefanie und Manuela finden. Doch auch als Rohkostsalate machen die Kohlköpfe eine gute Figur, dass sogar Kinder sie mögen können. Süßen lassen sich Kohlgerichte zum Beispiel ganz leicht mit Äpfeln und Birnen.

Wer einwendet, dass Kohl bläht, den klärt die Heilpraktikerin Stefanie Metzger darüber auf, dass die Inhaltsstoffe die Darmflora auf Trapp bringen und damit sogar einen gesundheitsfördernden Prozess in Gang setzen. Der Darm kommt in Bewegung und das kann zu Darmwinden führen.

Manuela berichtet über ihre Erfahrung, wie Kohlwickel auch helfen können, Entzündungen zu lindern.

Alles in allem sind die Kohl-Familien es wert, beachtet und auf den Speiseplan gesetzt zu werden. Es lohnt sich, mit verschiedenen Zubereitungsvarianten zu experimentieren. Also, auf die Kohle, fertig, los!

 

Die beiden Podcasterinnen freuen sich, wenn du ihnen von deinen Erlebnissen schreibst. Welche Kohlgeschichte kannst du erzählen?  Du bekommst auf jeden Fall eine Antwort.